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Fairer Handel


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Ein Symbol - kein Schnäppchen!

Warum wir fair gehandelte Produkte kaufen,
verschenken und empfehlen:

Viele Kassen sind leer. Krisen verschärfen sich. Uns bestimmen immer neue Zwänge: intensiv leben, Effizienz, Wettbewerb usw. Auch darum kaufen wir immer billiger ein.
Wir merken aber zunehmend, daß billig einkaufen die teuerste Art von Kaufen sein kann. Um billig einzukaufen, veranstalten wir den Ausverkauf von Mensch und Natur. Dadurch aber verursachen wir Kosten, die alle Einsparungen übertreffen, die wir durch billiges Kaufen machen.

Der Preis z.B. für Kaffee ist in den letzten zehn Jahren von den Großabnehmern immer mehr gedrückt worden. Das ist unfair - wie immer, wenn Mächtige die Machtloseren auspowern. Viele Kleinbauern, ihre Familien und Kooperativen verloren somit die meist einzige Einnahmequelle...
Wenn wir freiwillig bereit sind, etwa drei Pfennig pro Tasse mehr zu zahlen, können etliche ländliche Regionen in Lateinamerika und Afrika aufatmen. Wir retten damit nicht die Welt, erinnern aber uns und andere daran, daß wir wenigstens an einer Stelle das Diktat der Riesenkonzerne, die unsern Lebensmittelmarkt beherrschen, durchbrechen können, daß fairer Handel an die Stelle des todbringenden "Freien Handels" treten muss.
Wenn uns die Umkehr, und dazu zählt fairer Handel, nicht gelingt, werden wir unfreiwillig einen enorm hohen Preis zu zahlen haben.

bilder/TRANSFAIR-Logo TRANSFAIR e.V. ist ein Zusammenschluß von Organisationen, die sich für partnerschaftliche Wirtschaftsbeziehungen mit der sog. "Dritten Welt" einsetzen. Fairer Handel sichert und verbessert die Lebensbedingungen von Kleinbauern. Er leistet keine Entwicklungshilfe, sondern fördert die Selbständigkeit und Gleichberechtigung der im Handel sonst benachteiligten Erzeuger/innen. Fairer Handel umfaßt:
* Erzeugerpreise, die deutlich über dem Weltmarktniveau liegen,
* angemessene Vorfinanzierung und langfristige Liefer- und Abnahmeverträge.

Bitte: - Kaufen auch Sie fair gehandelte Produkte, z.B. in Eine-Welt-Läden (in Bernau: Kirchplatz 4, offen: mo 16- 18 h, di 18 - 20 h) oder z.B. Kaffee mit dem TRANSFAIR-Siegel (z.Z. bei Real, bei Reichelt u.a.). Fragen Sie bei Einkäufen nach fair gehandelten Produkten. Informieren Sie sich, Verwandte & Bekannte über (un-)fairen Handel.
Wir bieten ein Video (22 Minuten) mit Begleitheft als thematische Anregung an, Titel: "Kaffee, der auch der 'Dritten Welt' bekommt" - Evang. Jugendarbeit im Barnim, Tel. 03338/762077.


Im Eine-Welt-Laden auch am Kirchplatz könnt ihr dienstags 10 - 18 Uhr fair gehandelte Produkte kaufen - tolle Sachen, auch Süßigkeiten und Instrumente. Geht mal stöbern. Dort machen auch Leute von der "OH" ehrenamtlich mit.