Daten zum Faschismus
Ursachen rechter Gewalt
Fairer Handel
Wahre Liebe?
Mann-Frau-Geschichte aus Bangladesh
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Ein Symbol - kein Schnäppchen!
Warum wir fair gehandelte Produkte kaufen,
verschenken und empfehlen:
Viele Kassen sind leer. Krisen verschärfen
sich. Uns bestimmen immer neue Zwänge: intensiv leben, Effizienz,
Wettbewerb usw. Auch darum kaufen wir immer billiger ein.
Wir merken aber zunehmend, daß billig einkaufen
die teuerste Art von Kaufen sein kann. Um billig einzukaufen, veranstalten
wir den Ausverkauf von Mensch und Natur. Dadurch aber verursachen wir Kosten,
die alle Einsparungen übertreffen, die wir durch billiges Kaufen machen.
Der Preis z.B. für Kaffee ist in den letzten
zehn Jahren von den Großabnehmern immer mehr gedrückt worden.
Das ist unfair - wie immer, wenn Mächtige die Machtloseren auspowern.
Viele Kleinbauern, ihre Familien und Kooperativen verloren somit die meist
einzige Einnahmequelle...
Wenn wir freiwillig bereit sind, etwa drei Pfennig
pro Tasse mehr zu zahlen, können etliche ländliche Regionen in
Lateinamerika und Afrika aufatmen. Wir retten damit nicht die Welt, erinnern
aber uns und andere daran, daß wir wenigstens an einer Stelle das
Diktat der Riesenkonzerne, die unsern Lebensmittelmarkt beherrschen,
durchbrechen können, daß fairer Handel an die Stelle des todbringenden
"Freien Handels" treten muss.
Wenn uns die Umkehr, und dazu zählt fairer
Handel, nicht gelingt, werden wir unfreiwillig einen enorm hohen Preis
zu zahlen haben.
TRANSFAIR e.V. ist ein Zusammenschluß von
Organisationen, die sich für partnerschaftliche Wirtschaftsbeziehungen
mit der sog. "Dritten Welt" einsetzen. Fairer Handel sichert und verbessert
die Lebensbedingungen von Kleinbauern. Er leistet keine Entwicklungshilfe,
sondern fördert die Selbständigkeit und Gleichberechtigung der
im Handel sonst benachteiligten Erzeuger/innen. Fairer Handel umfaßt:
* Erzeugerpreise, die deutlich über dem
Weltmarktniveau liegen,
* angemessene Vorfinanzierung und langfristige
Liefer- und Abnahmeverträge.
Bitte: - Kaufen auch Sie fair gehandelte
Produkte, z.B. in Eine-Welt-Läden (in Bernau: Kirchplatz 4, offen: mo 16- 18 h, di 18 - 20 h) oder z.B. Kaffee mit dem TRANSFAIR-Siegel
(z.Z. bei Real, bei Reichelt u.a.). Fragen Sie bei Einkäufen nach
fair gehandelten Produkten. Informieren Sie sich, Verwandte & Bekannte
über (un-)fairen Handel.
Wir bieten ein Video (22 Minuten) mit Begleitheft
als thematische Anregung an, Titel: "Kaffee, der auch der 'Dritten Welt'
bekommt" - Evang. Jugendarbeit im Barnim, Tel. 03338/762077.
 Im Eine-Welt-Laden auch am Kirchplatz könnt
ihr dienstags 10 - 18 Uhr fair gehandelte Produkte kaufen - tolle Sachen,
auch Süßigkeiten und Instrumente. Geht mal stöbern. Dort machen auch Leute
von der "OH" ehrenamtlich mit.
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