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  Glaubensbekenntnis
der Martin-Luther-Gemeinde in Bremen Findorff:

Ich glaube an Gott,
der die Welt zum Leben geschaffen hat.
Verborgen und doch erkennbar hält er Treue zu seiner Welt.
Er begleitet uns durch unser Leben.

Ich Glaube an Jesus Christus, den Menschen Gottes.
Er zeigt uns den Weg zur Befreiung.
Weil Jesus Christus die Liebe Gottes bedingungslos lebte als Anbruch von Gottes zukünftiger Welt, wurde er am Kreuz hingerichtet.
Aber Gott hat ihn aus dem Tod in die Weite des Lebens geführt. Sein Leben setzt neue Maßstäbe für unser Empfinden, Denken und Handeln.

Ich glaube an den Heiligen Geist, die göttliche Kraft.
Sie läßt uns Zeichen der Gegenwart Gottes erfahren.
Sie schenkt uns neue Anfänge
und gibt uns Mut, die Kette des Bösen zu durchbrechen.
Sie verbindet uns mit der weltweiten Christenheit.
Durch sie erfahren wir Zeichen der Gegenwart Gottes.
Sie hält in uns die Hoffnung wach
auf Gottes Zukunft mit uns und unserer Welt. Amen

(Dieses Credo wurde in einem längeren Prozeß von allen Gruppen der Gemeinde erarbeitet)



credo: ich glaube an die Sonne auch wenn es dunkel ist
ich glaube an das Leben auch wenn es mich mal vergißt
ich glaube an die Liebe bist Du auch weit von hier
auch wenn ich Dich nicht sehn kann ich weiß ich glaube Dir

ich glaube an Gerechtigkeit nicht nur für eine Welt
ich glaube an die Güte auch gegen alles Geld
ich glaube an den Frieden und alles ändert sich
ich glaube an den Menschen und ich glaub auch an Dich

ich glaube an die Zukunft auch ohne CDU
ich glaube an die Freiheit und ich mach die Tür nicht zu
ich glaube an die Ewigkeit nur meine Zeit reicht nicht
ich glaub es geht nicht länger gut ohne Dich

(patchwork, kinderreichste Band aus Brandenburg, CD “drunter & drüber” )



Credo (Glaubensbekenntnis)

Ich glaube
an Jesus Christus,

dem kein Mensch
Jacke wie Hose war,

der nicht dem Mutigen
die Welt versprach,

dessen Echo anders schallte
als man ihm zurief,

der sich nicht scheute,
Eulen nach Athen zu tragen,

der die Suppe auslöffelte,
die andere einbrockten,

dem die Kerze nicht zu schade war,
um einen Pfennig zu suchen,

der Schweigen
nicht für Gold hielt

und selbst in die Grube stieg,
die andere ihm gruben,

der den Tag noch
vor dem Abend loben konnte,

weil er sich auf Gott verließ
und nicht verlassen war.